Beim für den Menschen sichtbaren Licht handelt es sich um elektromagnetische Strah- lung. Die Wellenlänge dieser Strahlung beträgt etwa 380 bis 780 Nanometer [nm], was einer Frequenz von etwa 769 bis 379 Terahertz [THz] entspricht. Genaue Grenzen lassen sich nicht angeben, da die Empfindlichkeit des menschlichen Auges an den Wahrnehmungsgrenzen nicht abrupt abnimmt. Der Bereich des sichtbaren Lichtes befindet sich zwischen den Bereichen der Infrarot- und Ultraviolettstrahlung.

Licht-Spektroskopie

Ein Spektroskop ist ein optisches Gerät zur visuellen Untersuchung eines Lichtspektrums. Es zerlegt Licht in seine Spektralanteile bzw. Spektralfarben.
Licht lässt sich unter bestimmten Bedingungen ablenken und in einzelne farbige Licht- strahlen (Spektralfarben) zerlegen. Das passiert zum Beispiel beim Durchgang durch ein Prisma.
Feste und flüssige Körper im glühenden Zustand ergeben ein zusammenhängendes Bild von Spektralfarben ohne dunkle Stellen: Ein kontinuierliches Spektrum (Sonnen- bzw. Tageslicht, Glühbirne, Halogenlampe, LED).
Leuchtende Gase oder Dämpfe ergeben ein Spektrum, welches aus gefärbten Linien be- steht. Diese Linien sind durch dunkle Zwischenräume voneinander getrennt. Ein solches Spektrum heißt Linien-Spektrum, diskontinuierliches Spektrum oder Emissions-Spektrum (Energiesparlampe, Leuchtstoffröhre, Entladungslampe).
Mit der optischen Spektralanalyse lässt sich Licht qualitativ beurteilen.

Licht-Spektroskop LSR 400 Art.-Nr. 280

Hinweis: Lichtspektrum des Sonnen- bzw. Tageslichts
Natürliches ausgeglichenes Lichtspektrum mit allen Spektralanteilen. Harmonisches Zusammenkommen und Ineinanderfließen aller Wellenlängen von violett, blau über grün, gelb bis orange und rot.

Das Lichtspektrum ist für die Qualität, Gesundheit und Ausgewogenheit, für die Naturnähe des Lichtes wesentlich verantwortlich, für den wichtigen Farbeindruck unserer gesamten Umwelt, für das Wohlfühlklima.
Lichtspektrum einer Energiesparlampe
Das Lichtspektrum ist bei Energiesparlampen schlechter, schmalbandiger, zerhackter, naturfremder, sythetischer als beim Tageslicht. Es besteht nur aus wenigen Farbanteilen mit steilen Energiespitzen und großen Lücken.

"Eine künstliche Lichtquelle birgt umso mehr Gefahren für die Gesundheit, je stärker ihr Spektrum vom natürlichen Sonnenlicht abweicht", warnen Mediziner.


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