Technische Daten



Neuer Detektorempfänger mit Richtantenne

Das HFR-2 wurde von Grund auf neu entwickelt und hat einige entscheidende Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger bekommen. Der Drehschalter zur Messbereichsumschaltung wurde entfernt. Somit ist jetzt Platz für einen Lautstärkeregler. In diesem Zusammenhang hat auch der "Sound" eine hörbare Verbesserung erfahren.
Der Messbereich wurde den gängigen Anforderungen aus der Praxis angeglichen. Da Messwerte über 10 mW/m2 (= ca. 2000 mV/m) eher selten anzutreffen sind, wurde damit ein realistischer Wert für den maximalen Messbereich gefunden. Durch Steigerung der Empfangsempfindlichkeit wurde der untere Messbereich entsprechend der baubiologischen Richtwertempfehlungen auf unter 1 µW/m2 (= ca. 20 mV/m) reduziert (typ. ca. 0,6 µW/m2 = ca. 15 mV/m).
Durch den erstmaligen Einsatz eines Mikroprozessors in dieser Preisklasse ist es gelungen, trotzdem ohne Messbereichsumschaltung auszukommen. Hierdurch war es erforderlich von der gewohnten Einheit der Strahlungsdichte W/m2 (Watt pro Quadratmeter) auf die Einheit der elektrischen Feldstärke V/m (Volt pro Meter) zu wechseln.
Das HFR-2 zeigt die elektrische Feldstärke in Millivolt pro Meter (mV/m) an. Immer mehr Länder (Schweiz, Italien, Frankreich,...) geben ihre Grenz- und Vorsorgewerte nur noch in der Einheit V/m an, so dass hierdurch dieser Entwicklung Rechnung getragen wird. Natürlich können die Einheiten ineinander umgerechnet werden. Eine Umrechnungstabelle liegt bei.
Für diejenigen Kunden, die sich nur schwer von W/m2 lösen können, haben wir ein "Schmankerl" realisiert: in der zweiten Zeile der Anzeige wird der Messwert als analoger Balken dargestellt. Einige Balken haben noch zusätzliche kleine Markierungen (kleine Striche). Durch diese Markierungen werden die Werte 1 µW/m2 , 10 µW/m2 , 100 µW/m2 , 1 mW/m2 und 10 mW/m2 gekennzeichnet. Somit ist eine leichtere Zuordnung der Messwerte in die W/m2-Skala gegeben.
Da ein Mikroprozessor auch rechnen kann, ist eine gesteigerte Messgenauigkeit beim HFR-2 gegeben.
Zu dieser Steigerung der Messgenauigkeit trägt auch die im Lieferumfang enthaltene logarithmisch periodische Antenne (Logper-Antenne) für den Frequenzbereich 900 MHz bis 2,6 Ghz bei. Hiermit kann dann die Richtung und Polarisation der HF-Strahlung genau ermittelt werden.


Seitenanfang


Technische Daten HFR-2

Frequenzbereich:

  • ca. 100 MHz bis 2500 MHz teilweise kompensiert (ca. 10 MHz bis 3500 MHz mit verminderter Genauigkeit)

Messverfahren:

  • Detektorempfänger

Messbereich:

  • 15 mV/m bis 2000 mV/m (= ca. 1-10000 µW/m2 = 100 pW/cm2 - 1 µW/cm2)

max. Empfindlichkeit:

  • besser als 0,6 µW/m2 (= 60 pW/cm2)

Messunsicherheit:

  • Grundgenauigkeit besser als ± 5 dB, (besser als ± 3 dB lt . Prof. Käs)

Anzeige:

  • LC-Display, 2 zeilig

Umgebungstemperatur:

  • 0 bis 40° C

Abmessungen:

  • 85mm x 117mm x 55mm

Funktionen:

  • Spitzenwerterfassung (zur Messung von gepulsten Signalen)
  • einstellbare Lautstärke

Gewicht:

  • ca. 300 g

Stromversorgung:

  • 9V Blockbatterie

Stromaufnahme:

  • max. 20 mA

Lieferumfang:

  • HFR-2, Logper-Antenne 900MHz - 2600 MHz, Kopfhörerausgang, Adapter, Batterie
  • optional auch mit Schreiberausgang lieferbar

Zubehör:



Preisübersicht | Seitenanfang